Telefonberatung zu HIV und AIDS
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News aus Niedersachsen und der Welt

30.05.2010

Prof. Dr. Matthias Stoll als neues Mitglied in den Landesvorstand der AIDS-Hilfe gewählt

Ende Mai 2010 wählten die Mitglieder der Niedersächsischen AIDS-Hilfe e.V. (NAH) auf einer außerordentlichen Landeskonferenz mit großer Mehrheit Prof. Dr. Matthias Stoll als neues Mitglied in den Landesvorstand der NAH.
 
Dem nun komplettierten dreiköpfigen Gremium gehören an:
  • Prof. Dr. Matthias Stoll, Hannover
  • Jean-Luc Tissot, Braunschweig
  • Jörn Jan Leidecker, Hannover

Der 54-jährige Stoll übernimmt das Amt von Sven Christian Finke aus Osnabrück, der seit 2001 im Vorstand war und aus persönlichen Gründen nicht erneut kandidiert hatte.

Stoll ist seit 1995 Leitender Oberarzt in der Klinik für Immunologie und Rheumatologie in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seine berufliche Biografie beginnt praktisch zeitgleich mit dem Auf- kommen der Krankheit Aids. Durch die langjährige Arbeit in der Infektionsambulanz der MHH sind ihm die Fortschritte der medizi- nischen Therapien bekannt. Der ausgewiesene Experte ist an wichtigen klinischen Studien beteiligt und in zahlreichen Fachverbän- den engagiert.

"Ich möchte in die Aidshilfe nicht nur ehrenamtlich meine Fach- expertise einbringen, sondern auch die Erfahrungen aus meinen Interessensgebieten.
Mein berufliches und wissenschaftliches Steckenpferd ist die Gesundheitsökonomie. Insbesondere bei den Folgen von Paradigmenwechseln in der Gesundheitspolitik für die Kranken- versorgung setze ich mich dafür ein, dass die Situation der Patienten stärker berücksichtigt wird.", so Stoll.

Stellvertretend für Mitgliederversammlung erklärt Jean-Luc Tissot: "Wir freuen uns, dass wir Herrn Prof. Dr. Stoll für den Vorstand gewinnen konnten. Für uns ist es die ideale Lösung, die Seite der medizinischen Versorgung und Forschung enger mit unseren Aufgabe der Beratung, Prävention und politischen Interessenvertretung für Menschen mit Aids zu verzahnen."


18.06.2010

European Man-for-Man Internet Sex Survey 2010

Es geht um mehr als nur das...
Die größte jemals gestartete Homo- Befragung, die jemals in Europa gestartet wurde, ist seit 4. Juni online. Insgesamt startet die Umfrage in 31 Ländern, sie wird in 25 Sprachen angeboten: Hier geht es zur deutschsprachigen Umfrage (Teilnahme nur möglich, wenn Du alt genug bist, in dem Land, in dem Du lebst, legal Sex zu haben...)
 
Es werden Fragen zu Beziehungen, sexu- ellem Lebensstil, Wissen über sexuelle Risiken und Vorsichtsmaßnahmen, Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, Erfahrungen als sexuelle Minderheit und vielem mehr gestellt.
 
Umfrage in anderer Sprache durchführen? Kein Problem, hier geht es zur Sprachauswahl...
 


28.05.2010

Lesbische Iranerin auf der Flucht vor Todesurteil

Die Aktivistin Kiana Firouz ist durch den Film "Cul de Sac", der explizite Sex-Szenen zeigt in Bedrängnis geraten. Ein Asyl- Antrag in Großbritannien wurde abgelehnt.
 
Die iranische Regisseurin, Schauspielerin und Homo- sexuellenrechtlerin Kiana Firouz bemüht sich zur Zeit um Asyl in Großbri- tannien, nachdem ein Filmtrailer zu "Cul de Sac" auf YouTube präsentiert wurde.
Die Semidokumentation basiert auf Firouz' Lebensgeschichte als Lesbe im Iran, wo homosexuelle Handlungen mit hundert Petischenhieben bestraft werden.

Bei gerichtlicher Feststellung von "reueloser" Homosexualität, die Firouz durch ihren Aktivismus für Homosexuellenrechte deutlich demonstriert, ist das Todesurteil durch Erhängen vorgesehen.

Firouz spielt in "Cul de Sac" von den Regisseuren Ramin Goudarzi-Nejad und Mahshad Torkan selbst mit. Der Film zeigt auch explizite Sexszenen. Seit dem Upload des Trailers auf YouTube Ende 2009 hat die iranische Regierung Firouz bedroht, verfolgt und versucht, sie wegen Homosexualität vor Gericht zu stellen.

Die 27-Jährige floh nach Großbritannien, das sie nun ausweisen will. Eine Abschiebung könnte für Firouz tödliche Konsequenzen haben, dennoch ist ein erster Asylantrag in Großbritannien abgelehnt worden.
 
Hier geht's zur Online-Petition und hier zum Trailer des Films.

Quelle: shoe.org


19.02.2010

Petition gegen die Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda

Das Parlament von Uganda bereitet die Verabschiedung eines neuen Gesetzes vor, das Homosexualität mit Gefängnis bestraft – und sogar mit der Todesstrafe.
 
Avaaz.org, eine globale Internet- bewegung für Demokratie, hat eine Petition gegen die Verabschiedung des Gesetzes vorbereitet, die dem
ugandischen Präsidenten Museveni, den Mitgliedern des dortigen Revisionsgremiums und den ugandischen Botschaften in aller Welt übergeben werden soll.

Die Petition kann online unterzeichnet werden unter:
https://secure.avaaz.org/de/uganda_rights

(aus: Newsletter der AIDS-Hilfe NRW Nr. 4 vom 17. Februar 2010)

 
Anmerkung: Die Niedersächsische AIDS-Hilfe (NAH) unterstützt die Petition von Avaaz und hat bereits unterzeichnet.


16.02.2010

Petition zum Schutz der sexuellen Identität durch das Grundgesetz

Dem Bundestag liegt eine Petition vor, den Schutz der sexuellen Identität mit in den Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen.

Damit der Antrag weiter behan- delt wird, werden bis zum 03. März 50.000 Zeichnungen (!) benötigt. Bisher haben leider erst fast 7.500 Personen unterzeichnet. Jedoch: Auch wenn die nötige Anzahl nicht erreicht werden sollte, hat diese Petition so oder so eine Signalwirkung.

Wenn auch DU diese Petition unterstützen möchtest, dann melde Dich bitte über nachstehenden Link an, registriere Dich und zeichne mit. Das geht in wenigen Minuten! Zur Petition




HIV und AIDS: Kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr

Die AIDS-Schleife – Symbol für Solidariät
Der 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. In der ganzen Welt, in Deutschland, in Niedersachsen wird an diesem Tag auf die Bedeutung von AIDS als Krankheit aufmerksam gemacht, der Opfer gedacht und für die Arbeit der AIDS-Hilfen gesammelt.
 
Denn es gibt viel zu tun: Auch in diesem Jahr liegt die Zahl der Neuinfektionen mit HIV bei 3000. Geschätzte 72% der Infektionen gehen auf sexuelle Kontakte von Männern mit Männern zurück – bei der Zahl der Neuinfektionen ist der Anteil der Männer mit etwa 2.650 besonders hoch.
 
Nicht jede HIV-Infektion bedeutet auch den Ausbruch der Krankheit AIDS: Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie kann AIDS verhindert werden. Dennoch liegt leider die Zahl der neuen AIDS-Erkrankungen auch in diesem Jahr wieder bei 1.100 und damit unnötig hoch.
 
Nach den aktuellen Schätzungen beträgt die Zahl der Menschen, die Ende 2009 in Deutschland mit HIV/AIDS leben, etwa 67.000.
 
Und AIDS ist immer noch tödlich: Die Zahl der Todesfälle sinkt etwas von 650 auf 550.
 
Welche Behandlungsform nach einer diagnostizierten HIV-Infektion gewählt wird, hängt vom individuellen Fall ab. Nicht immer muß sofort mit einer Therapie begonnen werden. Je früher man jedoch eine Infektion erkennt, in dem man sich regelmäßig testen lässt, desto mehr Möglichkeiten hat der behandelnde Arzt, die optimale Behandlungsstrategie anzuwenden. Das Robert-Koch-Institut plädiert deshalb für eine hohe Test-Bereitschaft von gefährdeten Personen und Personengruppen. Voraussetzung dafür sei allerdings die soziale Anerkennung von HIV-Infizierten. Ausgrenzung und Diskriminierung seien kontraproduktiv.
 
Auch dafür wird am Welt-AIDS-Tag geworben.
 
Weitere Informationen: www.rki.de
 


Das erste Hardcore-Bildchen bei hin und wech!?

„Schnellspritzer“ heißt das Bild- motiv aus der „Rosa Tipps“-Reihe, das entweder hier auf der Website unter
hin-und-wech.de/rosatipps oder aber im Club bei Gayromeo (gayromeo.de/hin-und-wech) zu sehen ist. Bei Gayromeo ist das Bild in der Vorschau mit den berühmten drei „XXX“ übermalt.

Ja, der schöne Mann spritzt tatsächlich schneller als die Polizei erlaubt. Am besten einfach mal selbst nachschauen.


Neues bundesweites Telefonberatungsangebot der Aidshilfen

Seit dem 1. Oktober 2008 bietet die Deutsche AIDS-Hilfe eine neue bundesweite Hotline an.
 
 
Unter der Telefonnummer 0180 33 19411 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Tarife der Mobilanbieter), können 62 Stunden pro Woche Fragen zu allen Aspekten rund um HIV und Aids gestellt werden.
Die Hotline ist jeweils geschaltet von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr, am Sonntag von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Mehr...


Ist euer Nickname Schwul???

Eine amüsante Umfrage haben wir im Netz gefunden – in einem speziellen Forum für Autofahrer, die einen BMW 7er ihr eigen nennen:
Es gibt tatsächlich eine Adresse im Web, wo man testen kann, zu wieviel Prozent der eigene Nickname schwul ist.

Im Forum ist einerseits Erleich- terung über „4,34 % schwul“ zu lesen, andererseits auch große Gelassenheit zu spüren, wenn die Nadel bis zu „42.22% schwul“ ausschlägt. Sehr sympathisch.
Hier geht's zur Umfrage


21.09.2008

Wie hälst Du's mit dem schwulen Verreisen?

Falsche Reise gebucht?
Denise Da Lozzo, Studentin der Touristik an der Fachhochschule Worms, schreibt gerade an ihrer Abschlußarbeit „Zielgruppen- marketing Gay und Lesbian Travel“ und bittet um zahlreiche Teilnahme an ihrer Umfrage zu diesem Thema im Internet.
 
Sie möchte das Reiseverhalten von Schwulen und Lesben aus Sicht von Reisebüros, Reisever- anstaltern und sonstigen Expe- dienten untersuchen. Ziel ist, das Reiseverhalten von homosexu- ellen Männern und Frauen in Deutschland aus Expertensicht besser einschätzen zu können und das Angebot für diese Zielgruppe zu analysieren.
 
Die Umfrage, die sich vor allem an Reiseveranstalter und Reisebüros wendet, ist hier zu erreichen:
ww3.unipark.de/uc/umfrage_reiseverhalten_g_und_l/
 
Vielen Dank an Jeden, der sich 5-7 Minuten Zeit dafür nimmt.


21.01.2008

Die Schwule Messe kommt! Wann kommst Du?

Am 23. und 24. Februar 2008 ist es endlich soweit, die erste Schwule Messe Europas findet in
der Messehalle Hamburg Schnelsen statt.
Auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern werden sich mehr als 40 Aussteller aus den Bereichen Lifestyle, Internet, Erotik und Kultur, sowie Rundfunk und Politik den Besuchern präsentieren.
Alle Besucher, unabhängig ob Homo-, Bi-, Trans- oder Heterosexuell, sind herzlich eingeladen „die Szene“ mit all’ ihren Besonderheiten kennenzulernen. Mehr...